Sicherheit von
GV-Nutzpflanzen
Die Sicherheit unserer Produkte hat für uns höchste Priorität. GV- Nutzpflazen  wurden mehr als jede andere Kultur in der Geschichte der Landwirtschaft auf ihre Sicherheit untersucht, und die Grundsätze und Standards in diesem Bereich wurden von internationalen wissenschaftlichen Gremien festgelegt. Die Aufsichtsbehörden, die unsere GV- Nutzpflazen in ihren jeweiligen Ländern zugelassen haben, sind zu dem Schluss gekommen, dass diese für Menschen, Tiere und die Umwelt genauso sicher sind wie herkömmliche Nutzpflanzen. 
Green soybean sprouting
Sind GV-Nutzpflanzen sicher?
Green

Ja. 

GV-Nutzpflanzen wurden mehr als alle anderen Nutzpflanzen in der Geschichte Landwirtschaft auf ihre Sicherheit geprüft. Globale wissenschaftliche Organisationen und Aufsichtsbehörden haben übereinstimmend bestätigt, dass GV-Nutzpflanzen genauso unbedenklich für Menschen, Tiere, und die Umwelt sind wie gentechnikfreie Nutzpflanzen.

 

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American Medical Association

„Biotechnisch hergestellte Lebensmittel [GVO-Nahrungsmittel] werden seit über 20 Jahren konsumiert, und in diesem gesamten Zeitraum sind keine offenkundigen Folgen für die menschliche Gesundheit berichtet und/oder in der begutachteten Fachliteratur bestätigt worden.“

 


 

The Royal Society

„Wir glauben, dass die mit der Verwendung bestimmter viraler DNA-Sequenzen in GV-Pflanzen verbundenen Risiken für die menschliche Gesundheit vernachlässigbar sind. Ausgehend von der ausgesprochen langen Geschichte des DNA-Konsums aus einem breiten Spektrum an unterschiedlichen Quellen ist es wahrscheinlich, dass ein derartiger Konsum kein ernsthaftes Risiko für die menschliche Gesundheit darstellt und dass die zusätzliche Aufnahme von GV-DNA keinerlei Auswirkungen hat.“

 


 

National Academy of Science

„... die Studienkommission hat weder den begründeten Nachweis einer Risikoabweichung für die menschliche Gesundheit zwischen den gegenwärtig am Markt angebotenen gentechnisch veränderten (GV-) Nutzpflanzen und den konventionell gezüchteten Nutzpflanzen ergeben noch einen Ursache-Wirkung-Zusammenhang für von den GV-Nutzpflanzen ausgehende Umweltprobleme festgestellt.“

 


 

Verursachen-GV Nahrungsmittel Krebs?

Nein.

Es gibt keinen glaubwürdigen Beweis dafür, dass GV-Nahrungsmittel Krebs verursachen. Die WHO erklärt hierzu: „Die gegenwärtig auf dem internationalen Markt verfügbaren GV-Nahrungsmittel haben die Sicherheitsbewertungen bestanden und stehen nicht im Verdacht, Gefahren für die menschliche Gesundheit zu verursachen. Darüber hinaus haben sich generell keine Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit infolge des Verbrauchs solcher Nahrungsmittel in den Bevölkerungen der Länder ergeben, in denen sie zugelassen wurden.“

 

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Wurden medizinische Langzeitstudien in Bezug auf GV-Nutzpflanzen durchgeführt?

Ja.

Es wurden zahlreiche medizinische Langzeitstudien in Bezug auf GV-Nutzpflanzen durchgeführt. Abgesehen davon, dass für GV-Nutzpflanzen eine langfristige und unbedenkliche Leistungshistorie vorliegt, werden GV-Nutzpflanzen wiederholt und umfassend auf ihre Sicherheit für Verbraucher und Umwelt getestet. Die betreffenden Tests werden in den USA vom Landwirtschaftsministerium (United States Department of Agriculture, USDA), der Umweltschutzbehörde (Environmental Protection Agency, EPA) und der Food and Drug Administration (FDA) sowie durch ähnliche Organisationen weltweit überprüft.

 

Die Europäische Kommission erklärt hierzu: „... die wesentliche Schlussfolgerung nach mehr als 130 Forschungsprojekten, die sich über einen Zeitraum von mehr als 25 Jahren erstreckten und über 500 unabhängige Forschergruppe einbezogen, lautet, dass Biotechnologie, insbesondere GV-Nutzpflanzen, an sich nicht risikobehafteter als beispielsweise konventionelle Pflanzenzuchtmethoden sind.“

 

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Verursachen GV-Nahrungsmittel Allergien? 

 

Nein.

Die heute am Markt angebotenen GV-Nutzpflanzen beinhalten keine neuen Allergene. Lisa Katic, R.D., erklärt auf diese Frage: „Keine der am Markt verfügbaren Nutzpflanzen beinhaltet Allergene, die durch die Genveränderung von Saatgut/Pflanzen hervorgerufen wurden. Und die strengen Tests stellen sicher, dass dies auch niemals geschehen wird.“

 

Ein Ziel der Sicherheitstests besteht in der Feststellung, dass GV-Nutzpflanzen ebenso unbedenklich sind wie die entsprechenden konventionellen Sorten. Ein Mensch, der nicht allergisch gegen konventionell gezüchtetes Soja ist, wird daher auch keine Allergie gegen die GM-Variante entwickeln. GV-Nutzpflanzen produzieren nicht willkürlich neue Allergene.

 

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Haben GV-Nutzpflanzen Auswirkungen auf Bienen?

Nein.

Dem leitenden Bienenexperten bei Bayer, Dr. Christian Maus, zufolge hat eine erhöhte Sterblichkeitsrate bei Honigbienenvölkern, die in den vergangenen Jahrzehnten festgestellt wurde, eine Vielzahl von Bedenken bezüglich der Gesundheit der Bienen hervorgerufen. Es wurde gelegentlich behauptet, dass gegen Insekten geschützte GV-Nutzpflanzen Honigbienen schaden würden. Diese Ansicht wird jedoch von der großen Mehrheit der Wissenschaftler nicht geteilt.

 

Die Begründung dafür ist die Tatsache, dass der Mechanismus, mit welchem GV-Nutzpflanzen Schadinsekten bekämpfen, nur auf die Zielinsekten wirkt und keinerlei physiologische Aktivitäten gegen andere Insektenarten umfasst. Daher ist diese Methode zum Schutz von Nutzpflanzen vor dem durch Schadinsekten verursachten Schaden für Bienen unbedenklich.

 

Tatsächlich werden aus formulierten Bt-Produkten bestehende Sprühmittel in der organischen Landwirtschaft in großem Umfang zur Schädlingsbekämpfung eingesetzt, ohne dass sie als schädlich für Bienen betrachtet werden. Sie enthalten denselben Wirkstoff, der von einigen der GV-Nutzpflanzenarten produziert wird.

 

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Enthält mein Fleisch veränderte DNA von Nutzpflanzen, wenn Nutztiere genetisch verändertes Getreide essen? 

Nein.

Schätzungen zufolge werden mehr als 70 Prozent der geernteten GV-Nutzpflanzen an Nahrungsmittel produzierende Tiere verfüttert. Nutztierpopulationen sind somit die wichtigsten Konsumenten der gegenwärtig erzeugten GV-Nutzpflanzen.

Gentechnisch veränderte DNA beziehungsweise die darin kodierten neuartigen Proteine sind niemals in Milch, Fleisch oder Eiern von Tieren festgestellt worden, die gentechnisch hergestelltes Futter erhalten haben.
Alison Van Eenennaam
Ph.D., landwirtschaftliche Beratungsexpertin für Tiergenomik und Biotechnologie an der University of California in Davis

Van Eenennaam und Young [2014] untersuchten öffentlich verfügbare Daten der USDA hinsichtlich der Produktivität und Gesundheit von landwirtschaftlichen Nutztieren vor und nach der Einführung von GV-Nutzpflanzen im Markt. 

 

Es wurden dazu die Aufzeichnungen über die Gesundheit und Leistung von mehr als 100 Milliarden Tieren in den Zeiträumen von 1983 bis 1996 und von 2000 bis 2011 ausgewertet. Die Daten zeigten keine offensichtlichen Veränderungen der Produktivität oder Gesundheit beim Übergang zur überwiegenden Verfütterung von GV-Nutzpflanzen. 

 

„Gentechnisch veränderte Nutzpflanzen werden von Tieren auf die gleiche Art und Weise verdaut wie konventionelle Nutzpflanzen.“ Außerdem stellte Allison Van Eenennaam fest, dass „die bis heute vorliegenden Hinweise nachdrücklich darauf hindeuten, dass die Fütterung von Nutztieren mit gentechnisch veränderten Nutzpflanzen der Verfütterung nicht veränderter Nahrungsquellen gleichkommt, was den Nährstoffgehalt, die Verdaulichkeit und den Nährwert angeht.“ 

 

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Scientific Publications