Sorry, you need to enable JavaScript to visit this website.
Dirk Backhaus
Transparenz – die Basis für Vertrauen
We live in a time when the public’s trust in institutions is at an all-time low.
Blue

Wir leben in einer Zeit, in der das Vertrauen der Menschen in Institutionen so gering ist wie noch nie zuvor. Egal ob Unternehmen, Regierungen, NGOs oder Medien – viele misstrauen den Motiven von Organisationen, denen sie zuvor vertraut haben. Und wir können das nachvollziehen. Seit einigen Jahren sind Branchenskandale, populistische Politik und Diskussionen über die Vertrauenswürdigkeit von Nachrichten (Stichwort „Fake News“) an der Tagesordnung. 

 

Ein Grund für diesen Vertrauensverlust könnte die mangelnde Transparenz dieser Institutionen in einer zunehmend komplexen Welt sein. Als Akteure im Agrarsektor müssen wir zugeben, dass unsere Branche in der Vergangenheit nicht ihr Bestes gegeben hat, um Verbrauchern transparent die Vorteile von Innovationen zu erklären. Wir waren davon überzeugt, dass sich wissenschaftliche Fakten durchsetzen und Verbraucher sowie die Landwirte, die unsere Produkte für ihre Felder auswählen, Vertrauen in uns setzen. Diese Annahme hat sich als falsch herausgestellt. Heutzutage stehen Verbraucher landwirtschaftlichen Innovationen skeptischer gegenüber als je zuvor. Ihre Skepsis wird von mächtigen NGOs und Aktivistengruppen angefacht, die ein starkes geschäftliches Interesse an der Diskreditierung der Sicherheitsstudien haben, auf deren Basis Aufsichtsbehörden weltweit landwirtschaftliche Produkte zulassen.

 

Aus diesen Gründen möchte Bayer transparenter darlegen, wie wir unsere Geschäfte tätigen. Wir haben im letzten Jahr als erstes Unternehmen unserer Branche beschlossen, Sicherheitsstudien zu unseren Produkten öffentlich zugänglich zu machen, um so Vertrauen wiederzugewinnen. Wir legen nun zuvor vertraulich behandelte Informationen über  Pflanzenschutzwirkstoffe und klinische Studien zu neuen Medikamenten offen, denn wir wollen, dass jeder versteht, welche strengen wissenschaftlichen Maßstäbe bei der Sicherheitsbeurteilung unserer Produkte zum Tragen kommen.

Wir sind davon überzeugt, dass wir auf der Basis von Transparenz wesentlich offener kommunizieren können und es uns gelingen wird, das Vertrauen der Öffentlichkeit wiederzugewinnen. Wir wollen die Türen für einen Dialog offen halten. Der vom EU-Verbindungsbüro in Brüssel organisierte 6. Jahresempfang von Bayer bot eine gute Gelegenheit, sich auszutauschen und gemeinsam den Wert der Währung „Transparenz“ zu erkunden.
Wir sind davon überzeugt, dass wir auf der Basis von Transparenz wesentlich offener kommunizieren können und es uns gelingen wird, das Vertrauen der Öffentlichkeit wiederzugewinnen. Wir wollen die Türen für einen Dialog offen halten. Der vom EU-Verbindungsbüro in Brüssel organisierte 6. Jahresempfang von Bayer bot eine gute Gelegenheit, sich auszutauschen und gemeinsam den Wert der Währung „Transparenz“ zu erkunden.
00:00

Wir sind fest davon überzeugt, dass Transparenz die Basis für Vertrauen ist. Angesichts des Ausmaßes der öffentlichen Diskussionen über die Sicherheit von Glyphosat hat unser Unternehmen beschlossen, noch einen Schritt weiterzugehen und die Informationen zu veröffentlichen, die uns als Branche zur Sicherheit dieses Herbizidwirkstoffs vorliegen. Daher hat Bayer letzte Woche angekündigt, am 7. Dezember 2018 Zusammenfassungen von Studien zur Sicherheit von Glyphosat auf seiner Transparenz-Website zu veröffentlichen. Darüber hinaus wird Bayer Anfang 2019 den Zugang zu unternehmenseigenen Studienberichten zur Sicherheit in kompletter Länge über die Transparenz-Plattform ermöglichen.

Vytenis Andriukaitis speaks at the Bayer Annual reception
I truly hope that more transparency will allow us to elevate the discussion to be talking with each other in a dialogue, and not simply at each other from our own points of view.
Vytenis Andriukaitis
EU Commissioner for Health and Food Safety at the Bayer Annual Reception

However, being transparent to regain public trust in our products and innovations is only a starting point in a discussion that goes far beyond consumer preferences. Last week, I had the pleasure to meet the EU Commissioner for Health and Food Safety, Vytenis Andriukaitis, in Brussels. In his speech at the Bayer Annual Reception, the Commissioner emphasized that regaining societal trust in scientific studies will be crucial to maintain Europe’s reputation of being an innovation engine in the world, as thus keep investments in this area within the EU. Therefore, the Commission is also currently reworking the European General Food Law to further improve international quality standards for health and nutrition, and make the system more transparent to foster public support.

 

With a changing climate, evolving pests, and competition for scarce natural resources, we simply must keep agriculture at the forefront of innovation to ensure food security. We believe transparency will help to bridge the gap of understanding that often separates producers from consumers. Also it will allow us to talk much more and openly about the risks involved in products like glyphosate, as well as new breeding techniques such as CRISPR/CAS.

 

I truly hope that more transparency will allow us to elevate the discussion to be talking with each other in a dialogue, and not simply at each other from our own points of view. Let us explore the value that lies within transparency, and harvest the fruits of open discussions for the benefit of farmers, consumers, and our planet.