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Irrigation in Corn Field
Wasser
Wasser für die Zukunft bewahren

Die Weltbevölkerung wächst rasant, und mit ihr der 

Süßwasserbedarf. Laut wissenschaftlichen Hochrechnungen wird der Wasserbedarf das Wasserangebot bis zum Jahr 2030 um 40 % übersteigen – eine Versorgungslücke, die Kommunen weltweit zerstören könnte. Unsere Welt und ihre Bewohner müssen intelligentere Wege zur Sicherung der Wasserversorgung finden.

 

Bayer ist überzeugt, dass jede Investition in Innovation auch eine Investition in Nachhaltigkeit sein muss. Zum Schutz der Wasserressourcen arbeiten wir an der Entwicklung von Technologien, welche die effiziente Nutzung und die Qualität von Wasser verbessern.

 

Wassernutzung anhand von Daten verändern

Mit digitalen Tools können sich Landwirte ein vollständiges Bild ihres Betriebes machen. Anhand von Milliarden Datenpunkten können sie Probleme vorab vermeiden und mit weniger Ressourcen ausreichend produzieren.

 

Die Climate FieldView™ Plattform beispielsweise meldet dem Landwirt Niederschläge im Voraus. Mit solchen Meldungen lassen sich Felder präziser bewässern. Überwachungstools helfen dabei, dass weniger Pestizidrückstände in Süßwasserreserven abfließen. Mit Echtzeitinformationen wird Wasser nur dann und dort verbraucht, wo es nötig ist. Damit lässt sich wiederum eine gute Ernte sichern. 

 

Durch Kombination von Satelliten- und Drohnenbildern, Boden- und Wetterdaten können Landwirte nicht nur nachhaltiger wirtschaften: auch die Bewässerungssysteme des Betriebs können besser verwaltet werden.

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Hocheffiziente Bewässerungsanlagen – ein wichtiges Werkzeug
 

Über Jahrzehnte wurden Felder mit herkömmlichen Bewässerungsmethoden versorgt. Das kann jedoch ineffizient sein, da jedes Feld eine andere Bodenqualität, Nährstoffverfügbarkeit, Topographie und Nutzung hat – oft auf einer Fläche von nur wenigen Quadratmetern. All diese Faktoren beeinflussen den tatsächlichen Ressourcenbedarf.

 

Noch bis vor kurzem wäre die enorme Datenmenge für eine effizientere Verteilung des Wassers auf den Feldern kaum zu erfassen und noch weniger zu analysieren gewesen. Aber neue digitale Tools ermöglichen Landwirten anhand von Daten und Analytik neue Erkenntnisse über ihre Landflächen und den Wasserbedarf zu gewinnen. Dazu gehört intelligente Bewässerungstechnologie wie z. B. die DripByDrip Bewässerung.

 

Und so funktioniert sie: Direkt im Boden verlegte Leitungen ermöglichen eine präzisere Verteilung von Wasser, Dünger und Pflanzenschutzprodukten. Bodenfeuchtigkeitssensoren überwachen den Boden und liefern Daten darüber, wie viel Wasser zu einem bestimmten Zeitpunkt im Lebenszyklus einer Pflanze gebraucht wird. Auf Grundlage dieser Daten ermittelt das DripByDrip System, ob Wasser abgegeben werden muss.

 

Dieser automatisierte Vorgang reduziert nicht nur den Arbeitsaufwand für Landwirte. Hierdurch wird auch die Umwelt weniger belastet, da im Vergleich zu herkömmlichen Bewässerungsmethoden bis zu 60 % an Wasser eingespart werden kann. Mit derselben Technologie können darüber hinaus Pflanzenschutzmittel präzise und direkt an die Pflanzen gebracht werden.

 

Wir streben nach weiteren Verbesserungen der Bewässerungseffizienz über die ganze Kette der Saatgutherstellung, indem wir auch Züchtern die Möglichkeit geben, ihre Bewässerungssysteme effizienter zu gestalten (z. B. durch das Aufrüsten veralteter Sprinkleranlagen auf moderne und hochwirksame Bewässerungssysteme). Durch solche Modernisierungen können Millionen Kubikmeter Wasser eingespart werden.

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Forschung für noch bessere Lösungen Forschung für noch bessere Lösungen 

Da Wasser gerade in Gebieten mit Wasserknappheit einen wesentlichen Begrenzungsfaktor darstellt, konzentrieren wir uns darauf, die Nahrungsmittelversorgung der wachsenden Weltbevölkerung durch die Forschung und Entwicklung wassereinsparender Technologien und Produkte robuster zu machen.

 

Durch unsere Mitarbeit am Projekt Water Efficient Maize for Africa (WEMA) tragen wir zum Schutz der Ernten in Regionen mit Wasserknappheit bei. WEMA ist eine Partnerschaft für eine gesicherte Nahrungsmittelversorgung und das Überleben von Kleinbauern: Dies geschieht durch Forschung und Weitergabe von Fachkenntnissen an Landwirte im Afrika südlich der Sahara. Das Programm erleichtert diesen Kleinbauern den Zugang zu lokal angepassten Maishybriden ohne Zahlung einer Lizenzgebühr, damit sie ihre Familien und Kommunen ernähren können.

 

Seit 2013 wurden über 100 dürre-resistente Hybride für die kommerzielle Nutzung in Kenia, Mosambik, Südafrika, Tansania und Uganda zugelassen.

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Mit Begeisterung für neue Ideen

Wie das Wasser selbst, kennt auch unser Bestreben nach Zusammenarbeit keine Grenzen. Wir sind davon überzeugt, dass der beste Weg zur Bewahrung und zum Schutz unserer natürlichen Ressourcen in der Zusammenarbeit von wichtigen Stakeholdern, Aufsichtsbehörden, NGOs, Landwirten und Verbrauchern liegt.