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Ferme de Bulas
ForwardFarming
Frankreich

Château Lamothe de Haux, Frankreich

Damien Chombart leitet den Betrieb Lamothe de Haux Châteaux und verwendet viel Zeit auf die Vermarktung seiner Weine für den Export. Er weiß, dass seine Kunden im Weinbau sehr auf Umweltschutz achten. Das Schloss Lamothe de Haux befindet sich in der Nähe der Metropole Bordeaux. Die Einwohner der umliegenden Dörfer leben gerne in den Weinbergen und wollen nicht belästigt werden. Bei allen Maßnahmen auf dem Weingut stehen der Umweltschutz und die Gesundheit der Mitarbeiter im Vordergrund. So wächst seit den 1980er-Jahren überall zwischen den Reben Gras. Das Gras wirkt der Erosion entgegen und verbessert die Weinqualität; andererseits können Gras und Unkraut mit dem Wein um Nährstoffe konkurrieren. Deshalb wird das Gras häufig gemäht und der Bodenbereich unter den Reben von Unkraut befreit. Zu den benachbarten Imkern werden enge Beziehungen gepflegt. Weingut und Imker informieren sich gegenseitig über ihre Aktivitäten, damit die Bienen sicher Nektar und Pollen sammeln können.

 

Damien Chombart will zeigen, dass es möglich ist, rentabel Wein anzubauen und herzustellen und dabei Rücksicht auf Mensch und Umwelt zu nehmen. 

  • Ort: Haux, nahe Bordeaux, Frankreich.
  • Historie: Château Lamothes Anfänge reichen bis in das 16. Jahrhundert zurück. Seit 1956 betreibt die Familie das Château Lamothe in der 4. Generation: zunächst die Perriquets, danach die Néels und nun die Chombarts.
  • Kulturen: Weinreben
  • Boden: Kalkmergel in Hanglagen im Herzen der Weinregion in Bordeaux. 
  • Partner:  Berthoud, L’Institut Français de la Vigne et du Vin, Vitinnov, Imker.

EARL des Bruyères 

Der landwirtschaftliche Betrieb EARL des Bruyères liegt im fruchtbaren Rhône-Tal außerhalb von Lyon und ist seit vielen Generationen in Familienhand. Auf 425 Hektar wird vorwiegend Mais angebaut. Die Landwirte haben sich dem integrierten Pflanzenbau verschrieben, um Ertrag und Qualität zu maximieren und gleichzeitig die Umweltbelastung zu minimieren.

 

Digitale Systeme wie die automatische Teilbreitenschaltung und GPS erhöhen die Effektivität der Aussaat und des Düngemittel- und Pflanzenschutzmitteleinsatz. Neben einem effizienteren Ressourceneinsatz bemüht sich der Betrieb auch um einen größtmöglichen Umweltschutz, indem er Blühstreifen anlegt und Bienenhotels aufstellt, die den wertvollen Bestäubern in der gesamten Saison Nahrung und Unterschlupf bieten.

  • Ort: Saint-Priest (69), nahe Lyon, Frankreich 
  • Historie: EARL des Bruyères ist seit mehreren Generationen ein Familienbetrieb und wurde 2009 erweitert.
  • Kulturen: Mais, Gerste, Weizen, Raps, Sonnenblumen und Weideland.
  • Boden: Lehm-Löss-Boden mit Steingehalt von 30 %.
  • Partner: Lokaler Jägerverband, Imker, Entreprise Berthoud, Entomologisches Labor der Universität Orléans

Ferme de Bulas

Die Ferme de Bulas produziert hauptsächlich Qualitätsweizen für Backwaren und die Saatgutproduktion. Der Betrieb ist im wichtigen Getreideanbaugebiet Beauce angesiedelt und wird seit drei Generationen von der Familie Petillon bewirtschaftet. Für eine erfolgreiche Ernte nutzt der Betrieb Qualitätssaatgut mit Pflanzeneigenschaften und Saatgutbehandlungen, die ideal auf die besonderen Boden-, Wasser- und Klimabedingungen abgestimmt sind und Schäden durch Krankheiten und Schädlinge minimieren. Im Mittelpunkt steht dabei eine integrierte Unkrautbekämpfung mit einer ausgewogenen Kombination aus Fruchtfolge, kulturtechnischen Maßnahmen und unterschiedlichen Pflanzenschutzmitteln. So können die Pflanzen ihr gesamtes Potenzial entfalten, während andererseits der Einsatz natürlicher Ressourcen wie Boden und Wasser optimiert werden. Digitale Tools helfen, das Pflanzenwachstum auf der Farm mithilfe von Satelliten- und Drohnenbildern zu analysieren. Sie helfen der Familie Petillon, bessere Entscheidungen für ihre Anbaukulturen zu treffen und den Einsatz ihrer Ressourcen zu optimieren. Düsen die die Abdrift mindern sorgen für eine gezielte und effiziente Anwendung von Pflanzenschutzmitteln und verhindern, dass diese auf umliegende Flächen oder in Gewässer gelangen. Ferme de Bulas arbeitet grundsätzlich Hand in Hand mit der Natur. Die Landwirtschaft muss die Biodiversität erhalten, gleichzeitig profitiert sie aber auch von der Gesundheit der umliegenden Ökosysteme. Insektenhotels und Blühstreifen liefern Nahrung und Unterschlupf für Bestäuber und Nützlinge.

  • Ort: Houville la Branche (28), nahe Chartres, Frankreich.
  • Historie: Ferme de Bulas ist seit drei Generationen im Familienbesitz. Jérôme, der Sohn von Pascale und Dominique Petillon, stieg 2016 in den Betrieb ein und führt diese Tradition fort.
  • Kulturen: Getreide, Raps, Zuckerrüben, Erbsen und Kartoffeln.
  • Boden: Überwiegend schluffiger Lehmboden.
  • Partner: Fédération des chasseurs d’Eure-et-Loir (Jägerverband der Region Eure-et-Loir), Imker, Hommes et Territoires (Verband für Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft), Laboratoire d’Eco-Entomologie d’Orléans (Labor für Ökoentomologie von Orleans), Axereal (Getreidegenossenschaft).